60. Coupe
Coupe Aéronautique Gordon Bennett,

der Gasballon Weltmeisterschaft (Strecke) 2016

15.09. – 24.09.2016




Härtestes Rennen der Gasballonfahrer startet in Gladbeck

Gladbeck. Das Spektakel lockt im September die Elite-Teams nach Deutschland. Wilhelm Eimers und Matthias Zenge siegten 2014. Aeroclub meldet Rekordbeteiligung.

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http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/haertestes-rennen-der-gasballonfahrer-startet-in-gladbeck-id11661720.html#plx371047653
Gladbeck. Das Spektakel lockt im September die Elite-Teams nach Deutschland. Wilhelm Eimers und Matthias Zenge siegten 2014. Aeroclub meldet Rekordbeteiligung.

Das wird ein aktionsreicher September: Nicht nur das Sommer Open Air des WDR 2 kommt in die Stadt, auch die Gasballonfahrer treffen sich zum härtesten Rennen der Welt.

Der 60. Coupe Aeronautique Gordon Bennett, die FAI Weltmeisterschaft der Gasballone in der Distanz Strecke, geht vom 15. bis 24. September auf dem Verbandsstartplatz des Aeroclub NRW im Wittringer Schlosspark über die Bühne. Sebastian Eimers vom Aeroclub: „Bis jetzt wurden 26 Teams aus insgesamt 13 Nationen von den jeweiligen nationalen Aeroclubs nominiert. Das ist ein neuer Rekord.“

Der Aeroclub NRW richtet in Kooperation mit dem Niederrheinischen Verein für Luftschifffahrt 1902 die Weltmeisterschaft im Weiterfahren auf dem Gelände des Verbandsstartplatzes aus. Zu dem Ereignis werden mehrere hundert Ballonfahrer erwartet. Eimers: „Wir planen zudem auf dem Startplatz ein Ballonfest für die Bevölkerung, wollen den Himmel über Gladbeck mit vielen bunten Ballonen füllen.“ Unter anderem ist ein aufsehenerregendes „Nightglow“ geplant, wo zu musikalischen Klängen die Heißluftballone im Dunkeln leuchten.“
Es geht um die weitestes Distanz, non-stop zurückgelegt

Das Gordon Bennett Rennen ist die älteste und angesehenste jährlich stattfindende int. Ballonsportveranstaltung für Gasballone und die ultimative Herausforderung für die Piloten und ihre Ausrüstung. Dabei scheint das Ziel einfach zu sein, gilt es doch, vom Startpunkt aus die weiteste Distanz non-stop zurückzulegen.

Doch das Navigieren durch den Luftraum ist für die Piloten äußerst kompliziert. Tag und Nacht, kaltes und warmes Wetter, hohe und niedrige Flughöhen warten dann auf die Ballonfahrer in ihrem 1,2 Quadratmeter großen Weidenkorb.
Weltmeister von 2014 holen das Rennen nach Gladbeck

Das Rennen, Schirmherrin ist Angela Merkel, holte Wilhelm Eimers mit Co-Pilot Matthias Zenge nach Deutschland und so nach Gladbeck. Sie wurden 2014 Weltmeister bei der 58. Ausgabe im französischen Vichy. Das Heimatland der Gewinner ist jeweils der Austragungsort des übernächsten Rennens.

Die internationale Veranstaltung wurde vom Abenteurer und Zeitungsbaron James Gordon Bennett Jr. im Jahre 1906 eingeführt. Damals hoben 16 Ballons von den Tuileriengärten in Paris ab. Bislang wurden von den Teilnehmern der Rennen Non-Stop-Fahrten von bis zu 92 Stunden und 3000 Kilometern Luftlinie bewältigt.

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Gladbeck. Das Spektakel lockt im September die Elite-Teams nach Deutschland. Wilhelm Eimers und Matthias Zenge siegten 2014. Aeroclub meldet Rekordbeteiligung.

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Oberhausen (idr). Ballonfahrer aus aller Welt treffen sich vom 15. bis zum 24. September in Gladbeck. Die Ruhrgebietsstadt ist Austragungsort des "härtesten Ballonrennens der Welt" - des FAI World Long Distance Gas Balloon Championship. Die Weltmeisterschaft der Gasballonfahrer in der Disziplin Langstrecke wird bereits seit 1906 ausgetragen. In Gladbeck treten 24 Teams aus zwölf Nationen an. Das Ziel: die weiteste Entfernung vom Startplatz mit einem Gasballon im offenen Weidenkorb zu erreichen. Dabei sind Fahrtzeiten bis zu 90 Stunden möglich.

Feierlich eröffnet wird die Meisterschaft am 15. September im Gasometer Oberhausen. Höhepunkte sind der feierliche Einlauf der Nationen und die Auslosung der Startreihenfolge. Gestartet wird dann Freitag und Samstag ab 18 Uhr.

Aus der Taufe gehoben hat den Wettstreit der Zeitungsverleger James Gordon Bennett im Jahr 1906. 16 Ballone starteten damals in Paris.

Die Schirmherrschaft für die diesjähirge 60. Veranstaltung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel übernommen.

© Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstrasse 35, 45125 Essen
Der 60. Coupe Aeronautique Gordon Bennett, die FAI Weltmeisterschaft der Gasballone in der Distanz Strecke, geht vom 15. bis 24. September auf dem Verbandsstartplatz des Aeroclub NRW im Wittringer Schlosspark über die Bühne. Sebastian Eimers vom Aeroclub: „Bis jetzt wurden 26 Teams aus insgesamt 13 Nationen von den jeweiligen nationalen Aeroclubs nominiert. Das ist ein neuer Rekord.“

Der Aeroclub NRW richtet in Kooperation mit dem Niederrheinischen Verein für Luftschifffahrt 1902 die Weltmeisterschaft im Weiterfahren auf dem Gelände des Verbandsstartplatzes aus. Zu dem Ereignis werden mehrere hundert Ballonfahrer erwartet. Eimers: „Wir planen zudem auf dem Startplatz ein Ballonfest für die Bevölkerung, wollen den Himmel über Gladbeck mit vielen bunten Ballonen füllen.“ Unter anderem ist ein aufsehenerregendes „Nightglow“ geplant, wo zu musikalischen Klängen die Heißluftballone im Dunkeln leuchten.“
Es geht um die weitestes Distanz, non-stop zurückgelegt

Das Gordon Bennett Rennen ist die älteste und angesehenste jährlich stattfindende int. Ballonsportveranstaltung für Gasballone und die ultimative Herausforderung für die Piloten und ihre Ausrüstung. Dabei scheint das Ziel einfach zu sein, gilt es doch, vom Startpunkt aus die weiteste Distanz non-stop zurückzulegen.

Doch das Navigieren durch den Luftraum ist für die Piloten äußerst kompliziert. Tag und Nacht, kaltes und warmes Wetter, hohe und niedrige Flughöhen warten dann auf die Ballonfahrer in ihrem 1,2 Quadratmeter großen Weidenkorb.
Weltmeister von 2014 holen das Rennen nach Gladbeck

Das Rennen, Schirmherrin ist Angela Merkel, holte Wilhelm Eimers mit Co-Pilot Matthias Zenge nach Deutschland und so nach Gladbeck. Sie wurden 2014 Weltmeister bei der 58. Ausgabe im französischen Vichy. Das Heimatland der Gewinner ist jeweils der Austragungsort des übernächsten Rennens.

Die internationale Veranstaltung wurde vom Abenteurer und Zeitungsbaron James Gordon Bennett Jr. im Jahre 1906 eingeführt. Damals hoben 16 Ballons von den Tuileriengärten in Paris ab. Bislang wurden von den Teilnehmern der Rennen Non-Stop-Fahrten von bis zu 92 Stunden und 3000 Kilometern Luftlinie bewältigt.

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Infos unter www.gordonbennett.org und gordonbennett.aero

                   www.ballon.org



GB - Teams



























GPTV: Beautiful Balloon Festival im Jahr 2012 

ins Leben gerufen Joure

http://www.youtube.com/watch?v=G6izh2NnvGs



Es sind noch 37 Tage bis zum Start des härtesten Ballonrennen der Welt.

 logo_gordon_bennett_2012

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Jahr findet der Start am 01.09.2012 in Ebnat-Kappel in der Schweiz statt, nachdem das Rennen 2010 von Kurt Frieden / Pascal Wittprächtiger gewonnen wurde.

www.ballon.org wird in diesem Jahr auch wieder LIVE von dem Rennen berichten. Allerdings als unabhängier Blog ohne die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Team. Unsere Wetterexperten werden ca. 4 Tage vor dem Start beginnen, erste Prognosen zu veröffentlichen.

Die ersten Vorbereitungen bei den verschiedenen Teams haben bereits begonnen. Die Gewinner aus dem letzten Jahr Rolland / Leys haben bereits in Gladbeck Testfahrten mit dem neuen GB Gasballon "Made in France" gemacht. Ihr gesamtes System ist ca. 100 kg leichter. Somit sind sie auch in diesem Jahr alleiniger Favorit! Allerdings gibt es ein Team, welches aktuell an einer 30 - 40 kg schweren Einweghülle arbeitet. Wir werden berichten, sobald es erste Bilder geben wird. Diese Hülle wird erst bei späteren Rennen zum Einsatz kommen.

Auch die Teams Wood / Rose, Pelard / Peterle, Eimers / Zenge, sowie Lausch / Lausch und Peter Cuneo waren in diesem Jahr Gäste in Gladbeck und haben dort trainiert.

18 Teams aus 9 Ländern werden Anfang September um den Titel "Weltmeister im Gasballon Weit Fahren". Zur Zeit ist noch fraglich, ob ein russisches Team an den Start gehen wird. Leider sind auch immer noch nicht alle sicheren Länder geöffnet. Die Ukraine und die Türkei sind sicherlich in der Luft un


monday 7 May 2012 - Flying elephant

This flying elephant is a new project of RVB. The balloon will participate in Saint-Jean-Sur-Richelieu, Gatineau, Sussex (Atlantic Balloon Fiesta) and the Albuquerque Balloon Fiesta. After Albuquerque the balloon will be for sale.

Click here to visit the website from RVB Balloons. (Opens in new window)ElephantElephantElephantElephant






KOMMENDES WOCHENENDE

18. offene Gasballon - Landesmeisterschaft des DAeC LV NRW

in Gladbeck - Wittringen vom 22. – 24. Juni 2012  





Über den Wolken: Die Montgolfiade in Telgte

TELGTE Einmal über den Wolken fliegen... In Telgte wird dieser Traum am 4. und 5. Mai bei der Montgolfiade Wirklichkeit. Rund 20 Heißluftballons gehen dann an den Start. Der Blick nach oben lohnt sich für Zuschauer: Katzen, Flaschen und viele andere Hingucker gleiten dann durch die Luft.Von Sophie Mono



Nicht nur aus schwindelnder Höhe beeindruckend: die Motivballons bei der Montgolfiade in Telgte. (Stadt Telgte)

"Allein der Anblick vieler bunter Ballons am Himmel ist ein Ereignis", verspricht Martina Klapper vom Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Telgte. Streng genommen fliegen Ballone zwar nicht, sondern fahren, da sie sich nicht mit Motorkraft fortbewegen, sondern passiv durch den Wind bewegen - dennoch gehört der Heißluftballon nach wie vor zu den eindrucksvollsten Luftfahrzeugen der Welt.

Die Telgter Montgolfiade gibt es nicht erst seit gestern: Schon seit 1982 werden die zunächst betitelten „Westfälischen Heißluftballonfahrten“ veranstaltet, und zwar jedes Jahr wieder auf der Planwiese in Telgte: direkt an der Ems, angrenzend an die Altstadt und an ein nahgelegenes Pappelwäldchen.

Sonderpreise für die Mutigen

Gegen 17.30 Uhr sollen sich die Ballone an beiden Tagen gen Himmel aufmachen. "Highlights sind in diesem Jahr der Katzen- und der Flaschenballon", so Klapper. Die Zuschauer können das Schauspiel des Aufrüstens hautnah miterleben. Die großen Ballonhüllen werden mit heißer Luft gefüllt, von Helfern gehalten und entschweben schließlich fauchend vor den Augen der Zuschauer in den Himmel.


Wer mutig ist und mitfliegen möchte, kann sich anmelden. Klapper: "Zur Montgolfiade gibt es extra Sonderpreise." Auskünfte und Buchung unter Telefon (02504) 690100 oder per Mail: tourismus@telgte.de







































































































ORGANISATORENVERTRAG MIT DER FAI UNTERZEICHNET


24.12.2011

Die Vorbereitungsarbeiten für den Gordon Bennett Wettbewerb 2012 sind auf guten Wegen. Anfang Dezember wurde der Organisatorenvertrag mit dem internationalen Luftfahrtverband unterschrieben, womit ein weiterer wichtiger Schritt in der Vorbereitung erledigt ist.





    Weiterlesen...       http://www.gordonbennett2012.ch/


Heißluftballon donnert vor Hirschberger Hauswand

18.10.11

40|Warstein

HIRSCHBERG ▪ Zu einem gefährlichen Zwischenfall bei einer Ballonfahrt kam es am Sonntagabend kurz vor Sonnenuntergang in Hirschberg. Ein Volksbank-Ballon aus Sendenhorst erreichte nach einem Neustart in den Bermecke-Wiesen zu wenig Auftrieb, so dass der mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern besetzte Korb vor die Giebelwand eines Zweifamilienhauses donnerte. Von der Hülle wurde der Korb an der Wand entlang nach oben gezogen, wo er unter lautem Krachen den Dachüberstand des Hauses und mehrere Quadratmeter Dach mitriss. Der Korb pendelte nach dem Lösen vom Dach gewaltig hin und her. Auf der anderen Seite von Hirschberg konnte der Pilot schließlich sicher landen.





 




Der Ballon fuhr frontal auf die Giebelwand zu und wurde von der Hülle nach oben gerissen. ▪ Foto/Video: Michael Peus

Begonnen hatte die „Familienfahrt“ bei guten Bedingungen mit etwas stärkeren Windböen am frühen Sonntagabend in Schmallenberg. Dort hatte Pilot Bernhard Borgmann aus Sendenhorst Verwandte besucht und war schließlich mit einem Vater und seinen zwei Söhnen im Korb abgehoben.

Bernhard Borgmann ist im Kreis Warendorf als Ballon-fahrender Volksbank-Vorstandsvorsitzender weithin bekannt. Auch im Ruhestand fährt der 63-Jährige natürlich einen Ballon mit dem Volksbank-Logo auf der Hülle. Warstein und das Sauerland sind ihm durch seine regelmäßige Teilnahme an der Montgolfiade bekannt. Mit 617 Fahrten in 18 Jahren gilt Bernhard Borgmann als ausgesprochen erfahrener Pilot.

„Gefahr für Menschen“ wollte Borgmann gestern im Gespräch mit unserer Zeitung dem Vorfall aber nicht beimessen. Sicherlich habe der Zusammenstoß spektakulär ausgesehen und wenn sich der Ballon so stark neige, sehe das gewiss gefährlich aus. Doch handele es sich aus seiner Sicht nicht um einen Unfall, sondern nur um „Sachschaden“ im Zusammenhang mit einer Landung.

Diese war in den Bermecke-Wiesen zunächst erfolgt. „Dort war es aber sehr sumpfig“, schilderte Borgmann. Auch auf der Straße sei zu wenig Platz gewesen, so dass er sich entschloss, wieder hoch zu gehen. Nun aber drückte ihn der Wind in Richtung Bebauung. Trotz intensiven Einsatzes der Brenner erhielt der Ballon nicht ausreichend Auftrieb, so dass es zum unvermeidlichen Zusammenstoß mit dem Haus kam.

Die Ballonverfolger meldeten sich nach dem Vorfall sofort bei Hausbesitzer Axel Engelhardt. Der hatte zum Zeitpunkt des Vorfalls vor dem Computer im Haus gesessen und plötzlich lautes Scheppern vernommen. Beim ersten Blick entdeckte er, dass bei einer Dachhälfte sein kompletter Dachüberstand weg gerissen war.

Die auf der Terrasse sitzenden Nachbarn schilderten ihm die Details. Carmen Schulte-Peus zeigte sich noch gestern beeindruckt von dem Erlebnis. „Der Korb ist regelrecht vor die Hauswand geschmettert“, sagte sie. Und das, obwohl der Pilot beide Brenner „volle Pulle“ laufen ließ. Der Pilot habe nur noch laut „Alle festhalten!“ gebrüllt, dann habe der Korb den Überstand weg gerissen und sei nach oben geschossen.

Ein weiterer Augenzeuge, Stefan Bräutigam, schilderte, dass der Korb anschließend gefährlich zu beiden Seiten gependelt sei. „Man hatte Angst, dass jemand herausfallen könnte.“

Für den Schaden am Haus, den Bernhard Borgmann gestern auf 3 000 bis 5 000 Euro taxierte, werde die Versicherung des Ballons aufkommen. Er selbst habe den Vorfall beim Luftfahrtbundesamt gemeldet.

Erschrocken über den Vorfall in Hirschberg zeigte sich gestern auch Montgolfiade-Chef Hermann Löser. Zum Glück seien derartige Vorkommnisse äußerst selten. Der Pilot sei ihm als erfahrener Ballonfahrer von der Montgolfiade her bekannt. Löser zeigte sich froh, dass die Fahrt glimpflich ausgegangen ist – und verwies auf die große Sicherheit des Ballonfahrens. Bei 10 000 Starts der Montgolfiade sei „am Startplatz noch nie etwas passiert“.




Eine Ballonfahrer-Legende: Straße nach Helma Sjuts benannt

Feierlich enthüllt wurde gestern das Straßenschild „Helma-Sjuts-Weg“ im Neubaugebiet Meesenstiege. Ihre Nichte Elisabthh Jenders hält ein Foto in der Hand, das die berühmteste Ballonfahrerin der Welt zeigt.Foto:
(gro

Münster-Hiltrup - „Helma Sjuts ist die erfolgreichste Ballonfahrerin der Welt.“ Pfarrer Johannes Krause-Isermann von der evangelischen Christusgemeinde zeigte sich bestens informiert. Die 2008 gestorbene Helma Sjuts ist die „Grande Dame des Ballonfahrens“ gewesen, die 6400 Stunden im Korb ihres Gasballons verbracht hat.

Gemeinsam mit Peter Lustig hat sie unendlich viele Kinder am Fernsehschirm vom Ballonfahren fasziniert. „Sie konnte so spannend erzählen“, berichtete Krause-Isermann von gemeinsamen Gemeindefreizeiten, als alle an ihren Lippen hingen.

 Keine Frage: Die weit über Münster hinaus bekannte Helma Sjuts hat es verdient, dass nach ihr eine Straße benannt wird, wie es jetzt im Neubaugebiet südlich der Meesenstiege erfolgt ist. Der Vorschlag geht auf die evangelische Kirchengemeinde Hiltrup zurück, die wie viele andere auch dem Aufruf des Bezirksbürgermeisters Joachim Schmidt gefolgt war, Namen für die neuen Straßen zu finden. 220 Namensvorschläge gingen ein - weit mehr als berücksichtigt werden konnten.

Mit Pfarrer Krause-Isermann freuten sich Elisabeth Jenders, die Nichte der berühmten Ballonfahrerin, und Joachim Schmidt ganz persönlich. Der hatte Anfang der 1970er Jahre Helma Sjuts als Rektorin der Paul-Gerhardt-Realschule kennengelernt, weil er in den Räumlichkeiten Erste-Hilfe-Kurse für die Johanniter anbieten wollte. „Sie war von Anfang an für mich eine faszinierende Frau.“


Über ihr Leben hat Helma Sjuts ein Buch geschrieben. „Eine Leben im Ballon“ heißt es und ist im Aschendorff-Verlag erschienen. Eindringlich beschreibt sie die Faszination des Ballonfahrens.

VON MICHAEL GROTTENDIECK, HILTRUP 



Beim Kevelaerer Heißluft-Ballon-Festival heißt es jährlich am letzten Augustwochenende: "Glück ab und gut land". Für einige Dutzend Gäste wird dann der "Traum vom Fliegen" in den Körben der Wirklichkeit. Zum Auftakt des Ballon-Festivals findet am Freitagabend auf der Ballonwiese am Hülspark zu später Stunde ein "Nachtglühen" statt.

Zu den Bildern

Lorraine Mondial Air Ballons - das größte Ballontreffen in Europa

Die Lorraine Mondial Air Ballons im französischen Metz-Chambley - das größte Ballontreffen in Europa – ist zu Ende gegangen. Innerhalb von zehn Tagen wagten sich über 1.000 Heißluftballonpiloten in ihren riesigen Ungetümen in den leider nicht immer blauen Himmel.

Insgesamt konnten 4725 Ballonfahrten unternommen werden – es wären noch mehr, herrschte nicht morgens Nebel oder hätte sich die Regenschauer zurückgehalten.

Seit 1989 treffen sich alle zwei Jahre für knapp zehn Tage die Ballonfahrer als allen Herren Ländern, diesmal kamen Heißluftballone aus 48 Nationen zusammen. Dabei geht es vor allem um den Spaß, aber nicht nur. Denn es wurden auch verschiedene Wettbewerbe ausgetragen, wo Heißluftballone als auch Gasballone starteten. Es wurde sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt. In zwei Reihen wurden 343 Heißluftballone aufgestellt und starteten nacheinander – 14 Ballone mehr als beim amtierenden Weltrekord.

Auch war ein echter Weltrekordler beim Festival dabei: Der
Schweizer Bertrand Piccard umrundete zusammen mit dem Briten Brian Jones 1999 nonstop die Welt im Ballon. Nun wurde ein nachgebauter Heißluftballon des Breitling Orbiters – so der Name des Weltrekordballons – zur Schau gestellt. Damit startete Bertrand Piccard in den Himmel und mischte sich „unter das normale Volk der Ballonfahrer“.

An den Früh- bzw. Abendstarts nahmen bis zu 468 Heißluftballone statt – kein Weltrekord, aber dennoch eine stattliche Anzahl. Nur im us-amerikanischen Albuquerque in New Mexiko sind beim jährlichen Ballonmeeting mehr als 700 Ballonfahrer gleichzeitig in der Luft.

Für die Ballonfahrer ist das französische Metz eine besonders schöne Kulisse: weite Felder ohne Zäune sowie etliche Sonnenblumenfelder säumen den Startplatz. Dieser ist ein stillgelegter amerikanischer Nato-Flughafen, der nun zum Luftsportmekka umgebaut worden ist. Neben großen Hallen zum Abstellen von allerlei Fluggeräten wurde auch eine hochmoderne Gastankstelle für die Heißluftballone gebaut.

2013 kann man dann die Heißluftballone wiedersehen – es findet stets in den letzten zehn Tagen des Juli statt. Bis dahin kann man sich einfach an den Fotos dieses besonderen Spektakels laben. „Glück ab und Gut land!“ - so verabschieden sich die Ballonfahrer wenn es in die Luft geht.

Zu den Bildern


Im Westen, 29.08.2011, Ute Schwarzwald

Mülheim. Am 2. September beginnt die 21. Warsteiner Internationale Montgolfiade, Europas größtes Ballonfahrer-Festival. David Strasmann aus Mülheim, Deutscher Meister 2010, erzählt, was diesen Sport so faszinierend macht.

Das Brandenburger Tor, eine dicke Bockwurst und ein Babybel werden kommen, auch der Orient Express, ein Gabelstapler, ein Löschzug sowie eine Hochhaus-hohe Sonnenblume. Sie alle wird man Anfang September am Sauerländer Himmel schweben sehen, sie und viele andere Ballone mehr: Es ist wieder Montgolfiade in Warstein.

198 Heißluftballone aus 13 Nationen sind bereits angemeldet, darunter Teams aus Kanada und Saudi Arabien. 200 000 Zuschauer werden zur 21. Auflage des internationalen Ballonsfestivals erwartet, das Europas größtes ist. Auch David Strasmann vom Ballon-Club Mülheim wird dabei sein, der Deutsche Ballonfahrer-Meister 2010. „Just for Fun“, sagt er, nur aus Spaß und weil die Crew sich einen schönen Ausgleichstag verdient habe. Denn für Strasmann und sein Team ist Ballonfahren vor allem: ein herrlicher, unkomplizierter, aber eben auch anstrengender Sport.

Unkompliziert? „Klar“, sagt der 30-Jährige, der vor 27 (!) Jahren zum ersten Mal fuhr. „Ab auf die nächste grüne Wiese und los geht’s. Mit vier Leuten kriegt man das Ding locker aufgerüstet, in zwanzig Minuten ist man in der Luft.“ Nur, wo man wieder landet, ist doch recht ungewiss? „Klar“, grinst Strasmann: „Das macht doch den Reiz aus.“ Beim Ballonfahren komme man unglaublich viel herum und lerne ganz leicht Leute kennen. Gerade im Ruhrge­b­iet. Erst kürzlich, da habe er in Gelsenkirchen einen wirklich netten Wachmann getroffen, als er in einem stillgelegten Stahlwerk landete, direkt neben einem Schild mit der Aufschrift „Dieser Betrieb ist seit 200 Tagen ohne Arbeitsunfall“. Oder 1984, bei seiner ersten Fahrt damals, als er sich das Ballonfahrer-Virus einfing, Da landete der Dreijährige (mit seinem Vater) mitten in einer englischen Kaserne in Leverkusen. Der Pförtner vor Ort war erst erstaunt, dann böse und sprach sowieso nur englisch. Schließlich ließ er die Mutter im Auto, das Ballon und Männer abholen wollte, trotzdem aufs Gelände.
































Lorraine Mondial Air Ballons 2011

29. Juli 2011

Alle zwei Jahre findet die “Lorraine Mondial Air Ballons“, ein internationales Ballonfahrertreffen, im französischen Metz-Chambley statt. Seit letzter Woche starten täglich bis zu 400 Heißluftballone in den blauen Himmel und versuchen einen Weltrekord nach dem anderem zu brechen. Es ist das größte Ballontreffen dieser Art in ganz Europa und eines der Größten auf der Welt. Auf einem stillgelegten Militärflugplatz veranstalten Nachverfahren des ersten Ballonfahrers Pilatre de Rozier ein ganz besonderes Spektakel. Hier geht es zur offiziellen Webseite. Noch bis zum 31.Juli starten die Ballone jeweils morgens um 6:30 und abends um 18:30 Uhr.

Am Mittwoch, 27.6.2011, starteten zum Beispiel 343 Ballone, aufgestellt in zwei Reihen zu einem luftigen Abenteuer. Dabei tummeln sich die Ballonfahrer auf einem ganz besonderem Areal: Der ehemalige US-Militärflugplatz wurde 1953 erbaut und erst 2008 von der Region Lothringen übernommen. Schon seit 1989 finden hier die Ballontreffen statt, nun wartet man mit neuen Hallen und einem Campingplatz auf die Zuschauer.

Die bis zu 500 verschiedenen Ballonfahrer aus über 40 Nationen verlangen deshalb auch nach einer ganz besonderen Infrastuktur: Allein 160 Gasflaschen können gleichzeitig gefüllt werden.

Die Veranstalter bieten den knapp 100.00 Zuschauer ein ganz besonderes Programm: Neben den normalen Mitfahrten in einem der Heißluftballone, gibt es ein Nachtglühen, eine Show der Ballon-Sonderformen, eine Post-Sonderballonfahrt und natürlich die zweimal täglich stattfindenen Massenstarts mit bis zu 400 Ballonen gleichzeitig.







































Per Gasanfeuerung bis nach Palermo 
 
05.07.2011 - WARMSROTH


Von Benjamin Hilger

BALLON-WEITFAHRT Frank Wilbert startet als Co-Pilot bei den Weltmeisterschaften im französischen Gap


Wenn es gut läuft, könnte die Verbandsgemeinde Stromberg bald auf einen Weltmeister im Gasballonweitfahren blicken. Denn der 28-jährige Heißluftballon-Pilot Frank Wilbert wird bei der offiziellen Weitfahrweltmeisterschaft, dem Gordon-Bennett-Rennen, im Gasballon als Co-Pilot des Teams Deutschland II an den Start gehen. Gemeinsam mit dem Piloten Matthias Zenge aus Thüringen startet Wilbert in Gap in Frankreich. Eigentlich fährt der 28-Jährige Heißluftballons. Schon seit 1999 ist er Pilot, im Heißluftballon war er schon viel früher zu finden. „Mein Vater hat Anfang 1989 den Pilotenschein für Heißluftballons gemacht, seitdem bin ich auch schon dabei“. Schon als damals siebenjähriger Junge sei die Begeisterung für das Ballonfahren direkt entflammt. Über die Jahre habe davon nichts nachgelassen - im Gegenteil: „Es gibt immer neue Herausforderungen“, sagt Wilbert, der schon an den verschiedensten Wettkämpfen teilnahm.
In seiner Zeit als Heißluftballon-Pilot hatte Wilbert schon unzählbar viele Gäste in seinem Korb dabei. „Es hat immer allen gefallen und jeder kam wieder gesund zur Erde zurück“, weiß der Warmsrother. Selbst Passagieren mit Höhenangst hat die Ballonfahrt nichts ausgemacht. Die im Volksmund als Höhenangst bezeichnete Akrophobie habe man nur, wenn man mit der Erde verbunden ist, erläutert Wilbert - das heißt zum Beispiel, wenn höhenangstgeschädigte eine Leiter besteigen oder von einer Brücke herabblicken. „Die sogenannte Corioliskraft, welche sich aus der Erdrotation und Höhenangst auslösen kann, wirkt nicht, wenn man im Ballon unterwegs ist“, berichtet Wilbert. Auch Luftlöcher seien nicht zu befürchten, weiß er. Denn diese wären für Heißluftballons überaus gefährlich. Wenn Thermik zu befürchten ist, müssen Heißluftballons daher am Boden bleiben.
Schon früh in der Szene etabliert Schon in seinen jungen Jahren konnte sich Wilbert in der Szene etablieren. Unter anderem gewann er in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge die Thüringer Waldweitfahrt (AZ berichtete). Nachdem er im Thüringer Wald seine Weitfahrerqualitäten einmal mehr unter Beweis stellen konnte, kam Matthias Zenge bei der Suche nach einem Co-Piloten im Gasballon auf ihn zu. „Für mich war das eine Ehre, als Matthias mich fragte, ob ich sein Co-Pilot beim Gordon-Bennett-Rennen werden wollte“. Großes Fingerspitzengefühl ist notwendig
Wenn auch ein Gasballon anders als ein Heißluftballon funktioniert, hatte Wilbert mit der Umstellung keine Probleme. Während der Heißluftballon die Umgebungsluft in der Hülle aufheizt und dadurch an Höhe gewinnt, ist im Gasballon großes Fingerspitzengefühl beim Steuern notwendig. Vor dem Start wird die Hülle prall mit Wasserstoff gefüllt. „Über 1000 Kubikmeter Gas passen in die Hülle“. Nach dem Start steigen die Ballonpiloten relativ schnell auf 2000 bis 3000 Meter Höhe, um möglichst über alle Hindernisse wegzukommen, ohne die Höhe regulieren zu müssen. Wenn das Gas im Ballon abkühlt, beginnt dieser langsam zu sinken. Um entgegenzuwirken, wird Ballast, der in Form von Sand in Säcken rund um den Ballon hängt, schäufelchenweise herausgeworfen. Danach steigt man wieder. Zum Sinken wird Gas abgelassen. „Mit Gas und Ballast muss sehr sparsam umgegangen werden. Wenn nichts mehr vorhanden ist, ist die Fahrt nämlich beendet“.  Rund 1000 Kilogramm Last kann die frisch gefüllte Hülle vom Start ab heben. Neben den zwei Piloten und Ballast müssen laut Vorschriften einige Ausrüstungsgegenstände, wie etwa eine Rettungsinsel mit Schwimmwesten, ein Satellitentelefon und natürlich Nahrungsmittel mitgeführt werden. Denn „Weitfahrten im Gasballon dauern zwischen 36 und 48 Stunden“, erläutert Wilbert. Im Weltmeisterschaftsrennen selbst, welches im September stattfinden wird, ist die weitest zurückgelegte Strecke maßgebend, „allerdings gemessen an der Luftlinie“. Inzwischen ist Wilbert sechs Mal im Gasballon dabei gewesen. Dass das Team gut harmoniert konnten Wilbert und Pilot Matthias Zenge schon bei Qualifikationsfahrten für das Gordon-Bennett-Rennen 2012 unter Beweis stellen. Erst in der vergangenen Woche legten beide bei einer Fahrt 1400 Kilometer zurück - gelandet wurde bei Palermo auf Sizilien.

5 Jahre Verbandsstartplatz Gladbeck

Gladbeck - Wittringen


23.- 25. September 2011

Programm:
2. Gasballon Europameisterschaft
3 h Heißluftballon – Weitfahrt

1 Mann + 1 Flasche Propan – Dauerfahrt
Sandsackweitwerfen
Tauziehen – Gas gegen Heiß
An allen Tagen Gas-und Heißluftfahrten möglich
Programm-Programm-Programm-Programm
Musik – Tanz – Bier – Essen – Spaß – Reden – Feier
Nenngeld: 5 Euro + 1 Flasche Sekt (für die Cateringdamen)


Anmeldungen formlos ab sofort möglich an Ballon@Ballon.org




Neue Chance für die MiMo?

Solche Schattenwürfe durch die Mini-Montgolfiade hat’s 2003 zum letzten Mal gegeben.

Telgte. Vor fünf Jahren gab’s die letzte MiMo, und immer noch bekommt die Stadttouristik Anfragen, warum diese Ballonwettfahrt nicht mehr stattfindet. Das zeigt, dass die Mini-Montgolfiade eine Veranstaltung war, die viele weiterhin mit Telgte verbinden. Und wunderschön anzusehen war es allemal, wenn die bunten Ballone von der Planwiese aus in den Himmel aufstiegen.


Rein finanzielle Gründe“, so Herbert Ratte, Geschäftsführer des Montgolfieren-Clubs, hätten damals dazu geführt, dass man die MiMo nicht fortgesetzt habe. Bei der 20. Auflage im Jahr 2003 war der kleine Verein auf hohen Kosten sitzen geblieben. „Auch in Ballonfahrer-Kreisen war die Wettfahrt sehr beliebt“, weiß Ratte nur zu gut, dass die Faszination nicht nur die Besucher erfasst hatte.

Die Stadt Telgte hatte die Ballonwettfahrt lange mit einem kleinen Betrag bezuschusst und die Brüder-Grimm-Schule als Briefing-Zentrum zur Verfügung gestellt. Dass beides nicht mehr möglich war, hat dem Verein womöglich die Entscheidung erleichtert, die Westfälische Meisterschaft auslaufen zu lassen.

Jetzt kam aus den Reihen der Politik die Aufforderung an die Stadtverwaltung, die Kontakte zu dem Verein wieder aufzunehmen mit dem Ziel, die MiMo, die für die Außenwirkung Telgtes nicht zu unterschätzen ist, neu zu beleben. Herbert Ratte zeigt sich gesprächsbereit. „Man müsste im Verein darüber reden.“ Nur ohne eine finanzielle Hilfe von dritter Seite sei das sicherlich nicht zu machen.

Take a look at the fansite: www.mondialairballons.com

Vom 22. bis zum 31. Juli in „Chambley Planet’Air“Heißluftballons am Himmel über Lothringen Freier Eintritt zur zwölften Auflage des „Lorraine Mondial Air Ballons“ 

(pm) - Alle zwei Jahre findet auf dem Flugfeld von „Chambley Planet’Air“, etwa anderthalb Autostunden von Luxemburg entfernt, mit dem „Lorraine Mondial Air Ballons“ Wett- und Schaufliegen, das weltweite größte Treffen von Heißluftballons statt.

Organisator Philippe Pilâtre-de-Rozier rechnet mit der Anwesenheit von rund 1 000 Heißluftballons während dieser zehn Tage. Die Teilnehmer kommen aus 65 Ländern und sind in der Regel zwei bis drei Tage vor Ort. Nur in Albuquerque in New Mexico (USA) gibt es jährlich ein gleichgeartetes Welttreffen der Balloneliten.

Während dieser zehn Tage sind 19 Starts und zehn Nachtglühen geplant. Die besten Flugbedingungen herrschen am frühen Morgen und am späten Abend. Auf der Grundlage gesammelter Erfahrungen erfolgen im Laufe des Festivals in der Regel 14,7 Starts. Es gibt zwei Arten von Wettbewerben. Zum einen gilt es, ein etwa zwei Kilometer vom Startplatz entferntes Ziel anzusteuern und dessen markiertes Zentrum möglichst punktgenau zu treffen.

Vielfältiges Rahmenprogramm In der zweiten Art von Flugwettbewerb muss ein etwa fünf bis sechs Kilometer entfernter Ort angesteuert werden. Zur Bewältigung ihrer Aufgaben wird von den Ballonpiloten im Interesse einer optimalen Nutzung der Windverhältnisse, genaueste meteorologische und atmosphärische Kenntnisse verlangt. Während des Festivals dürften 200 bis 250 Tonnen Propangaz benötigt werden.

Im reichhaltigen Rahmenprogramm für Groß und Klein stehen Ausstellungen rund um Heißluft- Gasballons, Leichtflugzeuge, Hubschrauber, Modellbauflugzeuge usw. auf dem Programm. Auch gibt es Gelegenheiten zum Mitfliegen.

„Chambley Planet’Air“ ist ein ehemaliges Flugfeld der Nato und liegt nur wenige Kilometer westlich der Autobahn A31 Metz-Nancy. Aus Luxemburg kommend verlässt der Besucher die A31 an der Ausfahrt „Fey“, um über die D6 Arnaville zu erreichen und über die D952 das bei Waville liegende Flugfeld anzusteuern.

Versuch eines Weltrekords Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter erwarten während der zehn Tage mehr als 400 000 Besucher, sowie 3 000 Piloten und Flugbegleiter aus 65 Ländern. Auch luxemburgische Piloten werden an der Luftschau teilnehmen. Der mit der Unterstützung von Sponsoren finanzierte Aufwand liegt bei 2,7 Millionen Euro. Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region werden auf 13 Millionen Euro, die indirekten auf die Großregion auf 14 Millionen Euro geschätzt.

Auf dem Areal werden vier „Ballon’villes“ für die verschiedenen Besucherkategorien eingerichtet. Außerhalb der morgendlichen und abendlichen Startperioden ist mit dem größten Besucherandrang während der Wochentage ab 16 Uhr und während der Wochenenden ab 11 Uhr zu rechnen. Auch wird mit dem gleichzeitigen Start von 329 Heißluftballons am Sonntagmorgen des 24. Juli ein Weltrekord gewagt.

Zum Verkauf gelangt auch ein 184 Seiten starkes Buch mit einem Rückblick auf 30 Jahre Heißluftfliegen und dem Fliegen mit Gas in Lothringen. Ein normaler Heißluftballon kostet im Schnitt 35 000 Euro, zu dessen Anfertigung werden 1 200 Quadratmeter Tuch und vier Kilometer Faden benötigt. Der Pilotenschein kostet 4 000 Euro bis 6 000 Euro und kann im Schnitt innerhalb eines Jahres erworben werden.

BEINAHE-CRASH 
Heißluftballon traf auf Heli KÖLN – 
Puh, das war aber ganz schön gewagt, was der Fahrer eines Heißluftballons da über den Köpfen der Jecken abzog. Während der Polizeihubschrauber „Hummel“ am Waidmarkt in der Luft stand, kam der Ballon von der Schäl Sick angefahren und ging immer tiefer.
Der Polizei-Hubschrauber ging daraufhin höher, der Ballon tauchte unter ihm durch - und rammte fast die Funk-Antennen des alten Präsidiums am Waidmarkt. Die Helikopter-Piloten waren sauer, der Ballon floh vom „Tatort“. !

Termine auf der Seite Infos!

Bei Wettbewerb abgestürzt

Fischer finden Leichen von vermissten Ballonfahrern
Die Überreste von zwei seit September vermissten Ballonfahrern sind in der Adria aufgetaucht. Ihr Korb hatte sich im Netz von Fischern verhangen.
Zwei Monate nach dem Verschwinden von zwei US-Ballonfahrern über der Adria haben italienische Fischer den Ballon mit zwei Leichen im Meer entdeckt. „Die Fischer haben ihre Netze kurz nach Mitternacht ausgeworfen. Als sie sie wieder hochzogen, kam der gesamte Ballon mit seinem Korb und den zwei Leichen darin zum Vorschein“, sagte ein Sprecher des Hafens von Manfredonia in Süditalien. Ein Ausweis habe die Identität der Leichen bestätigt.



Foto: AP/DAPD Der Korb der beiden Ballonfahrer wurde aus dem Meer gezogen


Carol Rymer-Davis (65) und ihr Landsmann Richard Abruzzo (47) hatten Ende September an einer Ballon-Wettfahrt über Europa teilgenommen. Am 29. September verschwand ihr Gasballon, als er eine Gewitterfront über der Adria durchflog.
Die beiden US-Amerikaner nahmen am Gordon-Bennett-Ballonfahrt-Wettbewerb teil, der vom Britischen Ballon- und Luftschiffverein organisiert und vom britischen Milliardär Richard Branson gesponsert wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, die längste Strecke vom Startpunkt im britischen Bristol zurückzulegen.
dpa/AFP/dapd/kami

Obelix geht in die Luft!
Dass Obelix etwas rundlich gebaut ist, war schon länger bekannt. Dass er aber als Inspiration für einen echten Heißluftballon herhalten muss, war bis jetzt nicht vorstellbar.

Doch einen solchen Obelix-Ballon gibt es seit Neuestem, entworfen und gebaut hat ihn Alexandre Felk … Nichts kann ihn daran hindern, ferpekt zu fliegen! Ja wirklich, Obelix, der sonst nur seine Hinkelsteine abheben lässt, geht nun selbst in die Luft. Idefix, der in Der große Graben seinen Spaß mit ballonrunden Römern hatte, weiß allerdings noch nicht so recht, was er davon halten soll…

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Der deutsche Warsteiner Ballon und der Schweizer Siegerballon (2.v.li.) vor dem Start beim Gordon-Bennett-Race in Bristol. Warstein/Duisburg. Es ist der härteste Wettkampf der weltbesten Gasballonfahrer - das Gordon-Bennett-Race. Der Ballon Germany 1 mit den beiden Duisburgern Wilhelm Eimers und Ullrich Seel belegt den zweiten Platz. Zwei Amerikaner werden noch vermisst. In der Nacht zu Sonntag gehen zwanzig Teams aus elf Ländern in Bristol an den Start - unter ihnen zwei Warsteiner und der Ballon von Wilhelm Eimers mit seinem Partner Ullrich Seel aus Duisburg. 83 Stunden und sechs Minuten später - nach einer Fahrtstrecke von 2313 - melden sich Wilhelm Eimers (60) und Ullrich Seel (62) aus Moldawien: „Wir sind gelandet.“ Damit steht fest: Der Ballon Germany 1 belegt Platz 2. Auf Platz 1 landet das Schweizer Team von Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger nach einer Distanz von 2434 Kilometern - auf einem Sonnenblumenfeld, circa 100 Meter vom Schwarzen Meer entfernt. Drei deutsche Teams am Start Der weiße Warsteiner Ballon Germany 3 mit Josef Höhl und Georg Sellmaier geht bereits nach 1074 Kilometern in Frankreich zu Boden. Das gelbe Warsteiner Luftschiff Germany 2 erreicht nach 1530 Kilometern mit Matthias Zenge (46) und Markus Pieper (40) Bosnien-Herzegowina. Gute Fahrten. Beachtliche Entfernungen. Sehr gute Platzierungen. Doch der Erfolg der Deutsche ist getrübt. Wilhelm Eimers funkt aus Moldawien: „Unsere größte Sorge gilt im Moment den Amerikanern Richard und Carol.“

Amerikanische Ballonfahrer vermisst

 Vor dem Start beim Gordon-Bennett-Race in Bristol. Carol Rymer Davis (li.) und Richard Abruzzo werden seit Mittwoch 7.58 Uhr nach einem Gewitter über der Adria vermisst. Foto: WP

Gemeint sind Richard Abruzzo (45) und Carol Rymer Davis (60) mit dem Ballon USA 2. Auch sie gehen am Sonntag gegen 0.20 Uhr im englischen Bristol in die Luft. Nehmen Richtung auf Südfrankreich, fahren vorbei an Marseilles und über Korsika nach Italien. In der Nacht zu Mittwoch hat sich über der Adria ein Gewitter aufgebaut. Alle anderen Ballonfahrer können die Gewitterfront umfahren. Die Kommando-Zentralen in den Basis-Stationen haben ihre Teams vor dem Unwetter gewarnt. „Richard und Carol müssen eigentlich in Italien landen“, berichtet Benjamin Eimers (25), der die deutschen Ballons von Duisburg aus mit dem Wetterexperten Michael Noll (48) und dem Navigator Sebastian Eimers (27) steuert. Doch USA 2 fährt weiter. In das Gewitter hinein. Gestern Morgen brechen um 7.58 Uhr gleichzeitig alle Kontakt zu den Amerikanern ab. Keine Satellitensignale, keine Radarimpulse, raus aus dem Schirm der Flugüberwachung. „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen“, meint Benjamin Eimers. Flugzeuge der italienischen Luftwaffe, Hubschrauber und Schiffe der Seenotrettung brechen auf in das Unglücksgebiet. Sebastian Eimers: „Wegen des hochexplosiven Wasserstoffes in der Hülle können Gewitter für Gasballonfahrer tödlich sein.“ Bis zum Abend wird der US-Ballon immer noch in der Adria gesucht. Sebastian Eimers ist inzwischen aufgebrochen, um das deutsche Team mit dem Auto aus Moldawien zurückzuholen.

Die ältesten und angesehensten Luftfahrt- Rennen der Welt wird von einem Standort in der Nähe von Bristol , England, beginnen am 25. September 2010

Stand Dienstag 21 Uhr!

 Drei Ballone haben noch den Status Flying! GER1, GBR3 und USA schweben noch am Himmel. Um die Schweizer Mannschaft einzuholen fehlt den Teams eine Distanz um 700 km. Um diese Weite zu erreichen müssten die Ballone ca. weitere 20 Stunden fahren. Allerdings sind die Winde Rückhaltig und die Wettervorhersage ist nicht gut, was bedeutet, dass die letzten drei Ballons kämpfen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Hinzu könnten Probleme mit dem Ballast (Sand, Wasser) und Erschöpfung kommen. Schließlich sind die Teams seit Samstag in der Luft.

 

Deutsche Meisterschaft im Gasballonfahren 2011

Aktuelle Informationen über die Deutsche Meisterschaft im Gasballonfahren vom 1.-6. Juni 2011 gibt es auf der Homepage des Freiballonclubs Salzach-Inn e.V., von dessen Startplatz aus die Meisterschaft gestartet wird.

Link: www.freiballonclub.de

Allein der Wind bestimmt den Weg

Wie Ballonfahrer bei der Montgolfiade das Unlenkbare lenken

Der eigentliche Reiz des Ballonfahrens aber, sagt der Fachmann, der mit 780 absolvierten Fahrten einer der aktivsten der knapp 2000 deutschen Hobbypiloten ist, liege darin, „aus dem Unlenkbaren etwas Lenkbares zu machen“. Denn einmal aufgestiegen, bestimmt einzig und allein der Wind den Weg des Ballons. Verändern lässt sich die Fahrtrichtung nur durch einen Wechsel der Höhe, weil der Wind in unterschiedlichen Höhen aus unterschiedlicher Richtung weht. Ein Laptop im Korb helfe die richtige Höhe zu treffen. Aber „ohne Gefühl im Hintern geht nix“, betont Strasmann, der davon offenbar reichlich hat: Seit 2009 gehört er zur sechsköpfigen Heißluftballon-Nationalmannschaft, im September tritt er im spanischen Lleida bei der Europameisterschaft an – und „hoffentlich!“ unter den Top Ten landen.

Trotz aller Begeisterung seinerseits: den Ballonfahrern in Deutschland fehlt der Nachwuchs. Von den 33 Mitgliedern des Mülheimer Vereins seien nur acht jünger als 25 – und ihre Eltern auch dabei. Fremde fürs Fahren zu faszinieren, sei schwer. Viele scheuten die Kosten, glaubt Strasmann. Oder die Kälte. Zu Unrecht. Zwar koste ein Ballon 50- bis 60 000 Euro, weshalb es auch nie ohne Sponsor ginge. Aber wer dem Verein beitrete, brauche ja keinen anzuschaffen. „Ballonfahren im Verein ist nicht teurer als Fußball“, sagt Strasmann. Und kalt sei’s auch nicht, eher: ein Ganzjahressport. „ Wir haben eine Riesenheizung über uns!“

Glühende Ballone

In Warstein jedenfalls werden sie sich vom 2. bis 10. September wieder alle Mühe geben, selbst erdverbundendste Menschen fürs luftige Reisen zu begeistern: Zwei Starts gibt es jeden Tag, ein Rahmenprogramm, Wettkämpfe, Schnupperkurse, „After Ballooning Partys“ und natürlich auch wieder die „Night-Glows“, wenn am Abend alle am Boden stehenden Ballone zum Glühen gebracht werden.

David Strasmann wird begeistert sein.